Schüttung

Lehmtrockenschüttung Holzleichtlehmschüttung Blähtonschüttung


Lehmtrockenschüttung

 

Als Luft- und Trittschallschutz von Böden/Decken wird die Lehmtrockenschüttung eingesetzt. Sie besteht aus einem Lehm- und Tongranulat in Form von Pellets mit einem Durchmesser von ca. 10mm und einer Länge von 10-20mm. Decken aus Holzbalken und Einschüben können mit Lehmtrockenschüttung verfüllt werden. In erster Linie wird damit eine Verbesserung des Schallschutzes erreicht. Einschubdecken mit Lehmschüttungen sind im 19. und frühen 20. Jahrhundert in großer Zahl ausgeführt worden. Mit dem Entstehen des modernen Holzbaus wurde diese kostengünstige und raumsparende Konstruktion wieder entdeckt. Der Raum zwischen den Deckenbalken wird in der Regel mit trockenen, seltener mit erdfeuchten Lehmschüttungen oder mit Lehmsteinen ausgefüllt. Schwere Füllungen haben eine hohe Wärmespeichermasse. Die Lehmtrockenschüttung bleibt rieselfähig, ein guter Rieselschutz ist Voraussetzung. Bei sichtbar belassenen Holzdecken muss mit einer möglichst geringen Aufbauhöhe Schallschutz und Wärmespeicherfähigkeit erreicht werden. Auch hier findet die Lehmtrockenschüttung ihren Einsatz. Hervorragend ist sie für die Verfüllung von 30 oder 60 mm dicken Estrich-Wabenplatten geeignet.

 

 

 

Holzleichtlehmschüttung

Die Holzleichtlehmschüttung wird als Innendämmung für Fachwerkwände und andere Altbauwände eingesetzt. Mit Holzleichtlehm, der zwischen eine bestehende Außenwand und eine verlorene Schalung eingeschüttet wird, werden Außenwände innenseitig gedämmt. Als Alternative zur Außendämmung wird diese Technik bei historischem Sichtfachwerk und anderen von außen sichtbar belassenen Konstruktionen angewandt. Die Schütttechnik hat überall dort ihre Vorzüge, wo große Unebenheiten, Abweichungen von Lot und Flucht, sowie Vor- und Rücksprünge der vorhandenen Außenwände auszugleichen sind. Die oft sehr unterschiedlich starken Fachwerkbalken lassen sich in der Schale mühelos unterbringen. Holzleichtlehm ist ein plastischer, leicht formbarer Baustoff, mit dem die zahlreichen Hohlräume und Spalten einer Fachwerkkonstruktion sicher verstopft werden können. Da Holzleichtlehm im feuchten Zustand eingebaut wird, ist darauf zu achten, dass die relativ großen Schichtstärken ausreichend austrocknen können.

 



Blähtonschüttung

Ein Wunderwerk der Natur - aus reinem Ton. Bei 1200°C gebrannt entstehen kleine rotbraune Körner, die unter ihrer festen, keramischen Außenschale eine wabenförmige Zellstruktur mit unzähligen eingeschlossenen Luftporen aufweisen: Blähton. Blähton garantiert ein gesundes, behagliches Raumklima und bietet eine optimale Kombination für Wärmedämmung, Wärmespeicherung und Schallabsorption. Ein wohngesunder Baustoff, absolut resistent gegen Feuer, Wasser, Frost, Fäulnis und nagetiersicher.
Als Ausgleichsschüttung für den schall- und wärmedämmenden Unterbau für stark belastbare Fußböden bieten wir Fibotherm Blähtonschüttung als Lagerware an. Sie zeichnet sich durch hohe Stabilität bei sehr geringem Gewicht aus und eignet sich besonders für Schütthöhen ab 3cm.